Patellaspitzensyndrom

Ein Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee) entsteht dadurch, dass die große Strecksehne des Knies, die Quadrizepssehne, überlastet ist. Es handelt sich um eine Verletzung, bei der die Sehne verdickt ist und kleine Risse im Sehnengewebe auftreten.

Die Ursache für ein Patellaspitzensyndrom ist, dass die Strecksehne des Knies an der Stelle überlastet wurde, an der die Sehne an der Kniescheibe ansetzt. Die Verletzung entsteht durch zu viel Training und viele kraftvolle Absprünge, z. B. bei plötzlichen Richtungswechseln beim Ballsport.

Diese Erkrankung sehen unsere Sportärzte häufig hier im CPH Privathospital.

Symptome des Patellaspitzensyndroms

  • Anhaltende Schmerzen beim Gehen, Laufen oder Springen
  • Schmerzen in hockender Stellung
  • Schwellung

Untersuchung des Patellaspitzensyndroms

Unser Sportarzt stellt die Diagnose auf der Grundlage Ihrer Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und einer Ultraschalluntersuchung. Es kann notwendig sein, eine MRT-Untersuchung durchzuführen, um andere Erkrankungen im Knie auszuschließen.

Wie behandelt man ein Patellaspitzensyndrom?

Sie sollten in erster Linie Ihr Knie entlasten. Sie sollten Training mit Springen, Hüpfen und Laufen vermeiden. Sie dürfen nach dem Training auch keine Schmerzen im Knie haben. Es kann 3–6 Monate dauern, bis die Sehne verheilt ist.

Um die Reizung zu dämpfen, kann man eine Injektion mit Nebennierenrindenhormon und/oder Rheumamittel geben.

In selteneren Fällen kann eine Operation notwendig sein, bei der der Chirurg etwas von dem erkrankten Gewebe aus der Mitte der Sehne entfernt.