Bei einer arthroskopischen Untersuchung der Schulter, auch Arthroskopie genannt, werden das Gelenk und die umliegenden Strukturen von innen mit einem Arthroskop untersucht. Dabei kann man sehen, ob Schäden am Gelenkknorpel, an der Gelenklippe der Schulter, an den großen Bewegungssehnen, an Bändern und an der Kapsel vorliegen.
Man kann auch eventuelle Veränderungen der Gelenkschleimhaut, des Schleimbeutels, der umliegenden Knochen oder freie Gelenkkörper im Gelenk erkennen.
Ein Teil der Schäden und Veränderungen kann während der Arthroskopie behandelt werden, aber in bestimmten Fällen muss eine offene Operation durchgeführt werden, in der Regel im Anschluss an die Arthroskopie. Manche Schäden und Veränderungen können nicht oder nur teilweise behoben werden, und eine Änderung Ihres Aktivitätsmusters wird notwendig sein.
Arthroskopische Operation an der Schulter
Die arthroskopische Technik wird angewendet bei:
- Gelenkknorpelschäden in der Schulter
- Sehnenschäden in der Schulter (Rotatorenmanschettenläsion)
- Impingementsyndrom der Schulter
Bei einer Schulterarthroskopie legt der Chirurg 3–5 kleine Hautschnitte um die Schulter herum an, damit ein Arthroskop und Instrumente eingeführt werden können.
Die arthroskopische Operation erfolgt ambulant in Vollnarkose. Sie müssen anschließend die Schulter ruhigstellen; der Chirurg wird Sie genau darüber instruieren, wie lange sie ruhiggestellt werden muss.
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