Vorhautverengung – oder Phimose – ist ein normaler Befund bei Kindern, der sich bei den meisten mit dem Alter bessert oder verschwindet. Der Zustand kann angeboren oder erworben sein und kommt bei ca. 1,5 % der männlichen, erwachsenen Bevölkerung vor, als Folge von z. B. Diabetes oder Hauterkrankungen.
Symptome einer Vorhautverengung
- Entzündung der Vorhaut und der Eichel (Glans), evtl. wiederkehrend
- Unbehagen und evtl. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und sexueller Aktivität
- Bei manchen ist die Verengung so ausgeprägt, dass sie Beschwerden beim Wasserlassen verursacht
- Diabetes disponiert zu Pilzinfektionen, und Diabetiker haben daher stärkere Beschwerden bei Vorhautverengung
Was ist ein kurzes Vorhautbändchen?
Ein kurzes Vorhautbändchen – oder Frenulum breve – führt zu Beschwerden beim Zurückziehen der Vorhaut aufgrund einer Verkürzung. Der Zustand kann zu Einrissen der Haut und Blutungen bei sexueller Aktivität führen und tritt häufig zusammen mit Vorhautverengung auf.
Untersuchung und Behandlung
Wir bieten Untersuchung und Behandlung von Vorhautverengung an. Die Behandlung ist meistens chirurgisch: vollständige Beschneidung (Zirkumzision), vorhauterhaltende Beschneidung oder kleinere Einschnitte in die Vorhaut. In seltenen Fällen wird Erwachsenen eine Hormonsalbe empfohlen.
Die Behandlung eines kurzen Vorhautbändchens ist ein kleiner chirurgischer Eingriff und kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.